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Paper für die AISTATS 2012
(15th International Conference on Artificial Intelligence and Statistics)

Das Paper untersucht Maximum Variance Unfolding (MVU), ein klassisches Verfahren der nichtlinearen Dimensionsreduktion, das heute zu den Bausteinen vieler als „KI“ vermarkteter Systeme gehört.
Gerade vor dem Hintergrund des heutigen KI-Hypes macht die Arbeit deutlich: Hinter vielen „intelligenten“ Verfahren stehen sehr konkrete, transparent analysierbare geometrische und optimierungsbasierte Algorithmen – keine mysteriöse, emergente Superintelligenz. zum Paper ...

Vor dem Hintergrund der Entwicklung der sogenannten künstlichen Intelligenz (KI) sehen die einen einer blühenden Zukunft für die Menschheit entgegen; die anderen warnen vor erwachenden Maschinen, die die Menschheit unterwerfen oder gar auslöschen könnten. Doch bei diesen beiden scheinbar konträren Positionen, die den Diskurs in der alternativen wie auch der konventionellen Medienlandschaft dominieren, handelt es sich in Wirklichkeit um zwei Seiten ein und derselben Medaille.
Denn beiden Ansichten liegt die unhinterfragte Annahme zugrunde, dass es (a) eine Technologie namens „künstliche Intelligenz“ gebe, welche (b) ermögliche, Maschinen zum Leben zu erwecken.
Hinter dem Begriff verbirgt sich jedoch eine althergebrachte Marketingstrategie aus dem Umfeld des militärisch-industriellen Komplexes, welche hinter dem Schleier vermeintlicher Wissenschaftlichkeit den Anschein zu erwecken sucht, dass es menschliche Maschinen geben könnte. Derartige Vorstellungen gehen jedoch an der Wirklichkeit vorbei. Maschinen werden weder jetzt noch in irgendeiner nahen oder fernen Zukunft zum Leben erwachen.
Dies folgt aus einfachen, grundlegenden und für jeden überprüfbaren Zusammenhängen. Daran vermag auch gediegenes philosophisches Gesäusel über die Möglichkeit einer „Emergenz“ von Bewusstsein in „neurogenen“ digitalen Rechenautomaten nichts zu verrücken. zum Artikel